Kurz nach dem Hilferuf Josef Ackermanns nach staatlicher Hilfe meldet sich nun unverhofft der erste Wirtschaftsweise zu Wort.
Zum Verständnis: Wirtschaftsweise sind hochbezahlte Fachleute, die immer dann Ermahnungen aussprechen, wenn Interessen der Wirtschaft bedroht sind. Die Ermahnungen ergehen an unsere Bundesregierung, die nach wie vor glaubt daß Wirtschaftsweise ganz toll unabhängige und objektive Berater seien obwohl diese Burschen, für jeden offensichtlich, von oben bis unten mir Etiketten wie "Powered by EON", "Casted by Allianz" oder "Supported by Deutsche Vermögensberatung" behaftet sind.
Peter Bofinger stellt sich also, einen Tag nachdem Herr Ackermann als Vertreter der Banken lautstark seinen Willen nach staatlicher Unterstützung bekundet hat, hin und ermutigt die Politik "zu Eingriffen in die Finanzmärkte - notfalls auch gegen den Willen der Banken".
Hallooo? Hört der Mann schlecht, habe ich etwas verpaßt oder sieht Herr Bofinger aufgrund seiner einzigartig profunden Wirtschaftskentnisse vielleicht voraus, was Otto Normalverbraucher nicht einmal im Vollrausch in Erwägung ziehen würde: daß sich unsere Banken gegen die ihnen demnächst angebotenen Milliardengeschenke der Bundesregierung (Steuergelder natürlich) sträuben könnten ?
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